Löschen, Bergen, Retten, Schützen

Die Feuerwehr Ahlsdorf

1572 “Mansfelder Chronika“ -Spangenberg-
          Am 17. August brannte ein Haus nach sieben Uhr abends in Ahlsdorf. Drin befanden sich drei Knaben, welche

          verbrannten.


1574 Am 07. Mai brannte die Ahlsdorfer Windmühle ab.


1791 Seit diesem Jahr steht der Feuerwehr Ahlsdorf eine Zweihebeldruckspritze zur Verfügung. Sie wurde aus eigenen

         Mitteln finanziert.


1860 Am 16.09. wurden 4 Hausstätten durch einen Brand zerstört und die ganze Habe durch Feuer vernichtet. Der

         Eisleber Magistrat ruft zur Gabenspende auf, eine Kollektenliste liegt aus.


1885 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Ahlsdorf


1886 wird zur Unterstellung der Spritzen und der Gerätschaften auf dem Lindenplatz ein Feuerwehrhaus errichtet und

         diente diesem Zweck bis zum Abriss 1959.


1886 Am 06.09. vernichtet ein Feuer bei dem Fleischermeister Kühnau (Ritter) zwei Häuser.


1889 werden Robert Keitz, Friedrich Struve, Karl Listing II., Max Steigleder, Ernst Körner und Friedrich Möbius als

         Mitglieder registriert


1889 Am 20.01. veranstaltet „Das Kommando“ in der Gaststätte „Stadt Hamburg“ einen Feuerwehr-Maskenball.


1890 Am 07.09. musste die Ahlsdorfer Feuerwehr zum Einsatz nach Annarode.


1892 Bei einem Brand am 23.06. bei Albert Seidler verletzten sich bei den Löscharbeiten Dachdeckermeister Karl Keil,

         Herrigt, Dorothea Dressel, Karl Töpferwein und Wilhelm Stieglitz.


1895 In der Bäckerei Winzerling (Schenk) Kloßgasse entsteht ein Dachstuhlbrand. Größerer Schaden konnte verhindert

         werden.


1897 Die Freiwillige Feuerwehr Ahlsdorf kommt in Kreisfeld bei einem Brand zum Einsatz.


1897 Zum Verbandsfest in Helbra erhalten Karl Listing I., Louis Säuberlich, Friedrich Gärtner und Friedrich Schultz für

         10-jährige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr die Dienstauszeichnung.


1899 Anlässlich des Feuerwehr-Verbandstages in Benndorf werden Karl Listing, Friedrich Schmidt, Louis Säuberlich und

         Friedrich Gärtner für 15-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.


1900 Tanzvergnügen der Freiwilligen Feuerwehr bei Gastwirt Zeller.


1901 Am 12.03. bricht bei der Witwe Brehmer auf dem Sperlingsberg ein Feuer aus, welches erfolgreich gelöscht

         werden konnte. Frau Brehmer wurde am 31.03. verhaftet, da sie im Verdacht stand, das Feuer selbst gelegt zu

         haben.


         Am 24.04. um 23 Uhr entsteht erneut ein Brand im Brehmer'schen Grundstück. Die Scheune wird vollständig

         eingeäschert. Witwe Brehmer, ihr Schwiegersohn Wilhelm Grezendörfer und dessen Frau werden verhaftet.


1902 Karl Listing II. wird für 10-jährige Dienstzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr ausgezeichnet.


1903 19. Stiftungsfest der Freiwilligen Feuerwehr im Lokal von Gastwirt Zeller.


1904 Am 13.05. entsteht bei dem Bergmann Stezicki ein kleines Schadenfeuer, welches von ihm selbst gelöscht werden

         konnte. Es verbrannten Kleidungs- und Wäschestücke.


         Am 23.07. geriet das Strohdach der Witwe Herrigt in Brand. Da man es rechtzeitig bemerkte, konnte es rasch

         gelöscht werden. Es wird Brandstiftung vermutet.


         Die Freiwillige Feuerwehr lädt zum 12. und 13.06. zum 20-jährigen Stiftungsfest im Lokal Albert Thurm ein.


1905 Brand bei Ernst Körner


1907 Am 30.09. entstand im neuerbauten Maschinenschuppen des hiesigen Oehmickeschen Freigutes ein Feuer aus

         unbekannten Gründen. Der Dachstuhl und das 600 Ztr. Gelagerte Stroh wurde vernichtet. Der Brand reichte bis in

         die Nähe der Dorflinde.


         Am 23.06. werden zum Verbandstag der Freiwilligen Feuerwehr in Walbeck Brandmeister Karl Listing und

         Zugführer Bruno Ulrich für 15-jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet.


1908 Am 09.09. entsteht ein Schadenfeuer im Grundstück des Bergmanns Sprunk in der Stollgasse. Der Dachstuhl

         brannte aus. Die Brandursache ist nicht bekannt.


1909 Am Karfreitag war im Wald bei den Fischteichen ein Brand entstanden, da ein Mann unvorsichtiger Weise ein

         brennendes Zündholz wegwarf. Dadurch entzündete sich das dürre Gras.


         Am 05.07. brennt es auf dem Grundstück des Bergmanns Meyer. Das Stallgebäude brannte aus, das Wohnhaus

         konnte geschützt werden.


         Karl Hörning und Josef Szymanski werden am 07.07. für10-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt und

         erhalten eine Auszeichnung.


         Am 31.08. um 17.30 Uhr entsteht ein Brand am Wohnhaus des Bäckermeisters Karl Wille. Das Haus brannte bis

         auf die Grundmauern nieder. Die Brandursache ist unklar.


         In der Nacht um 02.00 Uhr des 31.10. brannte die Scheune in der Gastwirtschaft Döring. Erntevorräte,

         Handwerkzeug u.a. wurden durch den Brand vernichtet. Es liegt mutmaßlich Brandstiftung vor.


         Am 02.08. schlägt der Blitz im Gehöft des Bergmanns Karl Peinhardt ein. Ein Schwein und eine Ziege wurden

         erschlagen, das Stallgebäude brannte nieder.


1910 Delegiertentag der Feuerwehr am 09.05. in Ahlsdorf


         Die Freiwillige Feuerwehr in Ahlsdorf wurde vor 25 Jahren gegründet. Von den Gründern sind noch 3 am Leben -

         Karl Listing, Louis Säuberlich, Friedrich Schmidt.


         Nach 18.00 Uhr gab es einen Feueralarm. Das Wohngebäude des Wagenwärters Schröder brannte bis auf die

         Grundmauern nieder. Nur wenig Mobiliar konnte gerettet werden.


1911 Für 25-jährige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr werden die Mitglieder Karl Listing, Louis Säuberlich und

         Friedrich Schmidt ausgezeichnet.


         Ernst und Hermann Richter werden für 10-jährige Mitgliedschaft bei dem Verbandsfest in Klostermansfeld am

         18.06. ausgezeichnet.


         Die Feuerwehr Ahlsdorf kommt in Ziegelrode zum Einsatz. Der Brand konnte bei dem Wassernotstand nicht mit

         Wasser bekämpft werden. Das Wasser musste aus Ahlsdorf und Helbra in Fässern angefahren werden.


         Es gab auch einen Wechsel in der Führung der Freiwilligen Feuerwehr Ahlsdorf. Bruno Ulrich löst den Feuerwehr-

         Hauptmann Wilhelm Trautmann ab.


         Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr stimmen für eine einheitliche Dienstkleidung und bestellen bei dem

         Schneidermeister Jung Uniform-Joppen. Die Finanzierung mussten die Mitglieder selbst tragen.


1913 Feuerwehr-Verbandstag in Kreisfeld


         Für 20-jährige Zugehörigkeit werden Bruno Ulrich und Karl Listing, für 10-jährige Tätigkeit Otto Feine, Otto

         Metzrath und Otto Richter ausgezeichnet. Karl Listing I. Wird Feuerwehr-Hauptmann der Freiwilligen Feuerwehr

         Ahlsdorf.


1914 Einsatz der Feuerwehr in der Nachbargemeinde Ziegelrode. Ein Feuer vernichtete im Freigut eine Scheune mit

         Futtervorräten und landwirtschaftlichen Maschinen total.


1919 Die Freiwillige Feuerwehr veranstaltet einen Ball für die heimkehrenden Kameraden.


1920 Am 30.09. abends um 07.00 Uhr traf ein Blitz bei einem Gewitter den Schafstall des Freigutes. Stall und Scheune

         brannten völlig nieder. 2000 Ztr. Heu und 1000 Ztr. Stroh verbrannten. Das Vieh, angrenzende Stallungen und die

         Polen-Kaserne konnten gerettet werden.


1921 Familienabend am 13.02. im Lokal Karl Döring. Die Naturalien für den Kuchen wurde von den Mitgliedern selbst

         getragen.


         Weitere Vergnügen: 20.03. Frühjahrsvergnügen 19.06. Stiftungsfest 23.10. Herbstvergnügen


         Am 30.08. gab es einen Diemenbrand. Auf der Feldflur, der so genannte „Kühle Mai“, sind zwei große

         Getreidediemen des Freigutes Oehmicke abgebrannt. Die Entstehungsursache ist unklar.


1922 In der Nacht vom 28. zum 29.01. brach bei der Witwe Kabisch auf bisher noch unaufgeklärte Weise ein Feuer in

         der Scheune aus. Dem Feuer fielen Getreide, Stroh, Heu und 4 Hühner zum Opfer. Das restliche Vieh konnte

         gerettet werden.


1923 Bei dem Unwetter wütete das Hochwasser ganz erheblich. Am 31.03. stand das Wasser in der Wohnung des

         Tischlermeisters Traue 1 m hoch. Die Feuerwehr pumpte das Wasser mit zwei Pumpen heraus.


1925 Am 03.10. brannte feuchtes Heu in dem Stallgebäude des Bergmanns Barthel. Das Vieh konnte gerettet werden.

         Der Schaden schien gering zu sein.


1926 In der Nacht vom 09. zum 10.07. brach im Gehöft der Witwe Fügemann ein Feuer aus.


         Am 11.08. brannte das Stallgebäude des Gastwirts „Zum Heiteren Blick“ ab.


1927 Die Scheune von Otto Bechstein brannte am 21.06. nieder. Das Feuer vernichtet auch das Stallgebäude. Das Vieh

         konnte gerettet werden.


         Bei dem Schneidermeister Wilhelm Lehmann bricht am 03.07. ein Stubenbrand aus. Der Brand wird durch eine

         elektrische Platte verursacht, kam aber nicht voll zur Auswirkung, da die Fenster geschlossen waren.


         Am 21.12. brannte in Hergisdorf ein Nebengebäude des Gutshofes bis auf die Grundmauern nieder. Das Feuer

         wurde verursacht, als Klempnerlehrlinge beauftragt waren, Wasserrohre, die bei dem starken Frost eingetaut

         waren, mit Lötlampen aufzutauen.


1928 Am 06.01. wurde der Gutshof in Ziegelrode von einem größeren Brand betroffen. Die Scheune brannte mit

         eingelagerten Vorräten ab. Als Brandursache wurde ein Leitungskurzschluss vermutet.


         Von der Gemeinde wurde eine Sirene beschafft und am Spritzenhaus installiert. (1x lang = Feuer, 3x kurz =

         Übung)


         Die Feuerwehr von Ahlsdorf kommt zu einem Brand in Kreisfeld in Einsatz. Hierfür erhält die Wehr eine Prämie von

         15 RM.


1930 Am 26.09. bricht im Grundstück der Gaststätte „Stadt Nürnberg“ ein Brand aus, dem die Scheune zum Opfer fällt.

         Das Hauptgebäude konnte durch die Feuerwehr gesichert werden.


1931 Erneut ein Scheunenbrand bei Otto Bechstein in Hergisdorf. Stroh und Futtervorräte werden vernichtet. Die

         Ahlsdorfer Feuerwehr war als erste an der Brandstelle.


1932 Die Freiwillige Feuerwehr kommt in Ziegelrode am 18.09. zum Einsatz. Nachts gegen 01.00 Uhr brannte das

         Lagerhaus des Holzhändlers Thomas. Die Feuerwehr konnte den Brand nicht mehr löschen.


1934 Ein Feuer im Grundstück von Karl Flachsenberger vernichtet eine Scheune. Das Wohnhaus konnte vor Feuer

         beschützt werden, erhielt aber starke Schäden vom Löschwasser, beim Versuch die Scheune zu löschen.


1935 Am 07.10. gab es ein Schadenfeuer bei Otto Bechstein nachmittags gegen 5 Uhr, mitten in der Feststimmung des

         Erntedanktages. Kurz zuvor brannte dort schon eine Scheune.


         Der Handelsmann Otto Bechstein, dessen Scheune am Erntedanktag das dritte Mal innerhalb weniger Jahre

         niederbrannte, wurde wegen Verdacht auf Versicherungsbetrugs am 03.11. in Untersuchungshaft genommen.


         Am 26.11. wurde Bechstein aufgrund des versuchten Versicherungsbetrugs zu fünf Monaten Haft verurteilt.


1939 Bei einem schweren Gewitter über den Grunddörfern schlägt ein Blitz in die Scheune des Ortsbauernführers Otto

         Oertel. Die Scheune brannte völlig nieder. Darin befanden sich außer Erntevorräte auch landwirtschaftliche Geräte.


         Am 28.03. ist in der Planung der Gemeinde der Bau eines neuen Feuerwehr-Gerätehauses vorgesehen.


         Das Strohfuderder Witwe Emma Arnhold brennt am 23.08. ab. Als die Witwe im Begriff war, ihr Getreide

         einzubringen, merkte man plötzlich beim Aufladen Brandgeruch. Das Fuder stand in Flammen. Nach den

         Feststellungen kann nur ein Funkenflug die Ursache des Brandes gewesen sein, da der Acker ganz in der Nähe der

         Eisenbahnstrecke Mansfeld-Blankenheim liegt, und kurz zuvor ein Zug vorbeigefahren war.


1947 Am 28.10 gegen 16.00 Uhr brach in der Schonung hinter dem Sommerberg ein Brand aus. Die Ursache entstand

         vermutlich durch Kinderhand. Größerer Schaden wurde durch die Feuerwehr verhindert.


         Eine Waldarbeiter-Schutzhütte brennt am 13.07. nieder, ohne sich auszuweiten. Auch hier kam die Feuerwehr

         zum Einsatz. Als Ursache wird Unachtsamkeit oder Brandlegung vermutet.


1954 Die Freiwillige Feuerwehr wird mit einer neuen Spritze des Typs TS 8 ausgerüstet.


1955 Bei einem Stellmacher Walter Berger entsteht ein Brand. Die Feuerwehr kommt zum Einsatz.


1956 Die Freiwillige Feuerwehr beginnt mit dem Bau eines neuen Geräteschuppen am Lindenplatz auf dem Gelände des 

         ehemaligen Freigutes,wo sich der Geräte- und Maschinenschuppen des Freigutes befand, der 1907 abbrannte.

         Initiatoren dieses Neubaues war unter anderen der Fuhrunternehmer Paul Sachse, der mit seinem LKW beitrug,

         die Selbstkosten erheblich zu senken. Paul Sachse wurde für die Leistung von 1120 Aufbaustunden ausgezeichnet.


         Das Stallgebäude von dem Grundstück Paul Dressels brennt. Das Feuer kann sich nicht weiter ausweiten. Das

         Wohnhaus wird vor Schaden bewahrt.


         Beim VEG (Gutshof) entsteht ein Garagenbrand, der sich jedoch nicht ausweiten konnte.


         Die Freiwillige Feuerwehr kommt bei einem Feldbrand des VEG zum Einsatz und kann größeren Schaden

         abwenden.


         Zwei Schornsteinbrände machten den Feuerwehreinsatz notwendig, sodass auch hier kein größerer Schaden

         entstand.


         Die Freiwillige Feuerwehr nahm ihre Tätigkeit auch in vorbeugender Hinsicht auf und führte Brandschutzkontrollen

         in den Grundstücken durch. Es konnten erhebliche Mängel nachgewiesen und beseitigt werden.


1957 Aus bisher ungeklärter Ursache brannte am Mittwoch, d. 20.01. das Stallgebäude der Witwe Prüfler nieder. Großer

         Schaden konnte vermieden werden.


         Tags zuvor hatten sich spielende Kinder auf einem Acker am Windmühlenberg aus Klee eine Hütte erbaut, in der

         sie ein Feuer anzündeten. Im nu stand der Klee in Flammen und griff auf die trockenen Pflaumenbäume über, von

         denen einige vernichtet wurden.


         Schnelle Hilfe leistete die Feuerwehr am 19.03. beim Einsturz einer Hauswand.


1960 Zum Sportfest in Ahlsdorf beteiligten sich auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Mit einer

         zusammengestellten Fußballmannschaft treten sie gegen die Mannschaft aus dem Gesangverein an.


1963 Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr ist nicht mehr einsatzfähig. Junge Mitglieder waren zum

         Blasorchester übergewechselt, der bisherige Stamm des Spielmannszuges war veraltet.


1965 Am 16.07. kam es zum Großeinsatz der Feuerwehr nach dem wolkenbruchartigen Gewitter in Ahlsdorf und

         Umgebung. Höfe und Keller waren überflutet, Schlamm-Massen mussten beseitigt werden.


1967 Streichhölzer in Kinderhand. Hierdurch entsteht ein Brand auf dem Hausboden. In den Morgenstunden des 14.07.

         wurden in Ahlsdorf durch den 3½ -jährigen Ralf ein zum Wohngrundstück gehörendes Stallgebäude in Brand

         gesetzt. Das Stallgebäude brannte trotz schneller Hilfe der Feuerwehr nieder. Es entstand erheblicher

         Sachschaden.


         In der polytechnischen Oberschule wird eine Pionier-Brandschutzgruppe gebildet. Unterbrandmeister Meier und

         Oberfeuerwehrmann Hermann Beyer sind für Schulung und Ausbildung verantwortlich. Sie bilden den Nachwuchs

         aus.


         Das Feuerlöschgebäude der Freiwilligen Feuerwehr wird durch einen Anbau erweitert. Löschfahrzeuge und

         Kraftfahrzeuge können jetzt besser untergestellt werden.


1968 Wieder bringen Gewitter Regen und Hagel. Am 18. und 20.06. sind viele Keller unter Wasser gesetzt. Die

         Feuerwehr muss Pumpen setzen.


1969 Feueralarm!
         Südlich vom Fischteich entstand gegen 16.00 Uhr am 20.04. ein Brand, wobei die Grasnarbe am Wildgatter der

         Schonung in Flammen stand. Der Brand drohte in die Schonung und in den Wald überzugreifen. Die Ortsfeuerwehr

         war schnell zur Stelle und konnte der Gefahr rechtzeitig noch begegnen. Dem Vernehmen nach wollten Kinder das

         dortige Gras abbrennen und verloren die Kontrolle über das sich schnell ausbreitende Feuer.


         Mutige Rettungstat. Der VP.-Angehörige vom BS-Amt Walter U. wurde von der 11-jährigen Angelika L. alarmiert.

         In ihrer elterlichen Wohnung soll es nach Rauch riechen. Herr U. begab sich sofort in die besagte Wohnung und

         stellte  einen Entstehungsbrand in der Küche fest. Eine starke Rauchentwicklung griff bereits auf die anderen

         Zimmer über. Im Wohnzimmer befand sich die 4-jährige Steffi. Das Zimmer war stark mit Rauch erfüllt, sodass

         Herr U. sich zu dem Kind durchringen musste. Er rettete es vor dem Erstickungstod. Erst danach wurde die

         Freiwillige Feuerwehr gerufen.


         Ahlsdorf und Umgebung wird wieder von mehreren Gewittern heimgesucht und von Wassermassen überrascht.

         Am 16.06. war die Hauptstraße mit angeschwemmten Schlamm, Zäunen, Schotter, Baumaterialien u.a. überdeckt.

         Keller waren vollgelaufen, die Hauptstraße stand bis zu 50 cm unter Wasser. Das Unwetter hinterließ einen großen

         Schaden.


         Die Freiwillige Feuerwehr von Ahlsdorf erhält ein neues Löschfahrzeug- LO 3000.


         Die Aschenhalde am Bahndamm hinter dem Tunnel brennt. Der Schwelbrand konnte unter Einsatz der Feuerwehr

         unter Kontrolle gehalten werden. Brandwachen mussten lange Zeit eingesetzt werden.


         Ein Grasbrand vom 07.04. hinter dem Tunnel entstand und musste durch Feuerwehreinsatz gelöscht werden.


1970 Die Freiwillige Feuerwehr von Ahlsdorf erhält bei einer Leistungswertung die Leistungsstufe III.


1972 Die Freiwillige Feuerwehr zählt 59 Mitglieder, davon gehören 13 Frauen zu einer Löschgruppe.


1973 Die Freiwillige Feuerwehr wird zu Planierungsarbeiten im Dippelsbach-Grund eingesetzt und schaffen damit

         Baufreiheit für ein Naherholungsgebiet.


1974 Im Grundstück brennt am 24.10. ein Balken durch einen falschen Schornsteinanschluss. Größerer Schaden konnte

         durch den Feuerwehreinsatz vermieden werden.


1976 Am 04.01. entzünden Kinder einen Strohsack, der am Kellerfenster zur Wärmedämmung angebracht war.


         Am 04.03. brennt eine Rasenfläche am Bahndamm.


         Am 14.04. brennt das Gestrüpp an der Aschenhalde.


         Am 02.07. gab es einen Brand im Neubert Holz im Grund. Feuerwehr und freiwillige Helfer können eine

         Ausbreitung des Feuers verhindern.


1980 Das bei der Freiwilligen Feuerwehr in Ahlsdorf stationierte Löschfahrzeug LO 3000 wird mit einer Vorbaupumpe

         bestückt. Das Fahrzeug wurde 1969 der Freiwilligen Feuerwehr übergeben.


         Die Brücke über dem Vietzbach, der Weg zum Windmühlenberg, wird am 09.07. instand gesetzt. Initiatoren dieser

         Maßnahme ist die Aug. Bebel-Hütte, die KAP Annarode und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ahlsdorf.


         Am 12.11. kam es zu einer Erdbodensenkung eines Wohnhauses. Die ersten Hilfsmaßnahmen übernimmt die

         Freiwillige Feuerwehr Ahlsdorf.


1982 Die Freiwillige Feuerwehr erringt den Titel „Vorbildliche Feuerwehr“


         Es gab einen Schornsteinbrand in der Schenkgasse.


         Am 23.10. entzündete sich die Aschenhalde hinter dem Tunnel. Die Feuerwehr löscht den Schwelbrand.


         Auf der Aschenhalde entfachte sich am 10.01. erneut ein Glutnest. Wieder wird es durch die Freiwillige Feuerwehr

         beseitigt.


1987 Durch einen Wasserleitungsrohrbruch war ein Wohnhaus einsturzgefährdet. Durch den hervorragenden Einsatz

         und Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehr, des BMK Chemie Industriebau Eisleben, der Wasserversorgung

         Bereich Klostermansfeld und der PGH Klempner konnte der vorhandene Wohnraum einer Familie mit 2 Kindern

         erhalten werden. Für diesen selbstlosen Einsatz möchte sich der Rat der Gemeinde bei allen Beteiligten herzlich

         bedanken.


1988 Am 26.04. entsteht auf dem Windmühlenberg ein Grasbrand. Die Ursache konnte von der herbeigerufenen

         Feuerwehr nicht festgestellt werden.


         In der Autopflege-Werkstatt entsteht durch Unachtsamkeit im Umgang mit brennbarer Flüssigkeit am 13.05. ein

         Brand, der aber ohne größeren Schaden abgelöscht werden kann.


1990 Durch starken Sturm wurde eine Lichtleitung abgerissen. Das Lichtnetz musste unterbrochen werden. Die

         Energiezuführung musste abgeschaltet werden.


         In der Nacht vom 06. zum 07.02. kam es zu einem Brand im Kfz.-Pflegestützpunkt. Es wurden keine

         Kundenfahrzeuge von diesem Brand betroffen. Die Ursache für den Brand ist noch unklar.


1992 Ein Brand in der Wohnung bei Gerd S. entfachte am 27.01. durch ein defektes Elektrogerät. Durch sachgemäßes

         Erkennen der Ursache entstanden kaum Sachschäden. Dagegen entstand erhebliche Beschädigung durch die

         Rauchentwicklung.


         Entlang der ganzen Bahnlinie brannte der Rasen am 25.04. als Ursache ist der Grasbrand vermutlich durch

         absichtliches Entzünden entstanden. Die Löscharbeiten verliefen erfolgreich.


         Im Mai tritt die Ahlsdorfer Feuerwehr mit der Wehr aus Schwiegershausen aus den alten Bundesländern in einen

         Erfahrungsaustausch. Deligationen werden ausgetauscht und die Feuerwehrkameraden aus Schwiegershausen

         weilen auch in Ahlsdorf.


1995 Im September feiert die Freiwillige Feuerwehr Ahlsdorf ihr 110-jähriges Jubiläum.

 

1996 feierte die Feuerwehr Ahlsdorf am 22. Juni ihr 111-jähriges Jubiläum auf dem Gelände des Landhotels „Zur Stadt

         Nürnberg“.

         Am Wochenende des 30. August führte die Feuerwehr Ahlsdorf einen ersten 3-Tage- Lehrgang durch. Man klärte,

         was man alles falsch machen kann und werteten Fehler aus Übungen aus.


 

1998 Ein Getränketransporter, der die Gaststätte „Zum Fischteich“ beliefern wollte, wurde von einem ihm

         entgegenkommendem PKW von der Fahrbahn gedrängt. Er drohte die Böschung ca. 300m nach der

         Touristenstation hinunter zustürzen. Zu seinem Glück, hielten ihn die Bäume am Rand der Fahrbahn. Als das

         Fahrzeug entladen war, konnte der Transporter abgeschleppt werden.


 

2000 Die Freiwillige Feuerwehr Ahlsdorf feiert ihr 115-jähriges Bestehen.

         In unserer Verwaltungsgemeinschaft fand zum ersten Mal eine Radsportveranstaltung statt. Unsere Aufgaben

         bestand darin, die Strecke, die durch unser Dorf führte, zu sichern.

 

 

2003 Im Sommer wurde die Wehr zu einem Flächenbrand an der Flurgrenze zu Annarode gerufen. Als die Kameraden

         mit Mannschaft, Gerät und Schlauchanhänger ankamen, mussten sie in bitterer Realität feststellen, dass sie völlig

         hilflos waren. Denn als nächstgelegene Wasserstelle wäre der Fischteich in Frage gekommen. Doch das

         mitgeführte Schlauchmaterial reichte nicht aus. Zur Hilfe rückten dann TLF und TSF-W mit

         Schnellangriffeinrichtungen. 

 

 

2006 Am 24.03. ging ein Aufschrei durch die Feuerwehren unserer Verwaltungsgemeinschaft.

         Eine Diebesbande hatte zahlreiche Gerätehäuser aufgebrochen und wertvolle Ausrüstungen gestohlen. Aufgrund

         der zentralen Lage des Gerätehauses von Ahlsdorf mitten im Dorf und der Sicherung der hinteren Fenster durch

         massive Gitter, verloren die Diebe rasch die Lust am Einbruch in das ahlsdorfer Gerätehaus. So blieb die

         feiern. Der Rohbau der Fahrzeughalle stand. Dies war ein Meilenstein in der Geschichte dieser Wehr.


 

2007 Nach einer Übung am 06.07. in Ziegelrode wollten acht Kameraden der Feuerwehr Ahlsdorf gegen 20 Uhr zurück

         ins Gerätehaus. In dem LO Robur fuhren sie durch den ahlsdorfer Wald vorbei am Fischteich Richtung

         Touristenstation. Der Waldweg ist durch Unwetter und ständiges Befahren sehr schmal geworden. Da es in den

         Vortagen oft regnete, rutschte der LO durch den nassen Boden von der Fahrbahn und überschlug sich. Die acht

         Kameraden stürzten einen ca. 4m hohen Abhang hinunter. Zwei Kameraden kamen schwer verletzt ins

         Krankenhaus, die anderen konnten ambulant behandelt werden. Ein anderes Problem war nun, dass die

         Kameraden der Feuerwehr Ahlsdorf kein Löschfahrzeug mehr hatten.

 

 

2008 Am 09.09. sahen sich Kameraden der Feuerwehr ein Löschfahrzeug, LF 16/12, aus Mörs an und brachten es

         spontan entschlossen mit. Es sind noch einige Umbauarbeiten notwendig, doch die Ahlsdorfer Feuerwehr ist nun

         wieder vollständig einsatzfähig.